Universitäre Strukturen
Departementsbildung
Ausgangslage
Die Fakultäten bilden Departemente mit mindestens 10-15 Professuren und Dozenturen, welche einen inhaltlich sinnvollen Bezug zu Lehre und Forschung haben. In Zukunft dienen die Departemente als Planungs- und Entwicklungseinheiten für die Fakultäten.
Professurenplanung neu
Ausgangslage
Gemäss der universitären Strategie 2030 soll gewährleistet werden, dass der Status als Volluniversität beibehalten und gleichzeitig eine thematische Weiterentwicklung in den Fachbereichen ermöglicht wird. Dem steht die finanzielle Situation der Universität Bern im Weg. Professuren sind der Treiber von Ertrag und Aufwand, von Inhalt und Struktur – von Akademie.
Ziele
Um handlungsfähig zu bleiben, soll die Professurenplanung dynamischer werden und die Fortschreibung des IST-Zustandes bei Emeritierungen ersetzen.
Prozess/ Stand
Der Leitfaden wurde unter Einbezug der Rückmeldungen aus Kernteam, Fachausschuss sowie der Klausur der Universitätsleitung und Dekan:innen weiterentwickelt. Zudem fanden verschiedene Austausche im Zeitraum vom August bis Dezember statt, u. a. mit dem Schnittstellenprojekt, dem Universitätsarchivar, dem Dekanat MED sowie der Abteilung für Chancengleichheit. Der Leitfaden wurde in der UL-Sitzung vom Oktober behandelt und anschliessend überarbeitet. Die Vernehmlassung bei den Fakultäten fand vom November bis Januar 2026 statt.
Geplant sind weitere Austausche mit relevanten Stellen (u. a. Rechtdienst, Projektleitung Schnittstellenprojekt, Abteilung Akademische Karrieren sowie Dekanat WISO). Zudem erfolgt die Verarbeitung der Rückmeldungen aus der Vernehmlassung und die definitive Verabschiedung des Leitfadens durch die Universitätsleitung. Anschliessend werden Templates und Kennzahlen erarbeitet sowie die Terminplanung und erste Prozessschritte umgesetzt.
Stand: Januar 2026
Schnittstellenprojekt
Ausgangslage
Die Universität Bern ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen, hat an Komplexität gewonnen und steht zunehmend im Zeichen der digitalen Transformation. Daher ist eine zielgerichtete Weiterentwicklung der administrativen Strukturen notwendig. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Universität Bern auch künftig flexibel, effizient und leistungsfähig agieren kann.
Das Schnittstellenprojekt ist eines der Projekte aus dem Handlungsfeld “Universitäre Strukturen überdenken” des Programms „Fit for Future“. Ziel ist es, die Fakultäten von administrativen Aufgaben – insbesondere in den Bereichen Finanzen und Personal – zu entlasten, damit diese ihren Fokus auf die Kernaufgaben Lehre und Forschung legen können. Die administrativen Prozesse an der Universität Bern sind u.a. durch die Digitalisierung in ihrer Komplexität stark gewachsen. Die Analyse der bestehenden Prozesse hat ergeben, dass die Administration weiterentwickelt werden muss, um den künftigen Anforderungen und der geforderten Effizienz gerecht zu werden.
Das Schnittstellenprojekt - Virginia Richter als Sponsorin
Die Rektorin Virginia Richter ist Sponsorin des Schnittstellenprojekts. In einem kurzen Video spricht sie über den Sinn des Schnittstellenprojektes, ihre Hoffnungen für die Zusammenarbeit zwischen dem Zentralbereich und den Fakultäten, sowie über den Ablauf.
Partner Modell
Ausgangslage
Für die Bereiche Personal und Finanzen ist die Einführung eines sogenannten “Partner-Modells” vorgesehen. Die Partner:innen im Bereich Personal und Finanzen werden Mitarbeitende und Führungskräfte vor Ort beraten und unterstützen.
Vertrag Zentren
Ausgangslage
Die 10 strategischen Zentren der Universität Bern sind sehr heterogen und bei ihrer Führung wird Entwicklungspotential gesehen.
Ziele
Zwischen Zentrum, beteiligten Fakultäten und Universitätsleitung sollen «Kooperationsverträge» aufgesetzt werden, die klar von bestehenden Instrumenten wie Leistungsauftrag sowie Rahmen- und Geschäftsordnung abgrenzbar sind.
Prozess/ Stand
Durch Bedarfs- und Erfahrungshebungen sowie einer detaillierten Zielklärung wird die konzeptionelle Basis für die Verträge geschaffen. Im Konzept soll zudem die Effektivität bestehender Prozesse sowie der Mehraufwand im Verhältnis zum Mehrwert von möglichen Vorgehensvarianten abgeschätzt werden.
Es fanden verschiedene Abklärungen im Rahmen der operativen und strategischen Gespräche mit den Fakultäten und Zentren statt. Zudem gab es mehrere unabhängige Austausche mit dem Projektauftraggeber und dem Generalsekretär.
Gestützt auf die weiteren Entwicklungen werden in den kommenden Monaten die nächsten Schritte geklärt. Das Grobkonzept wird erarbeitet, sobald die Zielsetzung geschärft ist.
Stand: Januar 2026
Abgeschlossene Projekte
Arbeitskreise
Ausgangslage
Die Einführung und Anpassung von Prozessen innerhalb der Universität erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten/Zentren und dem Zentralbereich, damit die Entscheidungsbefugnisse gleichwertig verteilt sind.
Ziele/ Ergebnisse
Prozesse, Abläufe und Regelungen sollen sowohl aus der Sicht der Fakultäten als auch des Zentralbereichs effizient und effektiv gestaltet werden. Das Projektziel soll mit niederschwelligen, workshopartigen Arbeitsgruppen, in denen konkrete Problemstellungen und Lösungsansätze gemeinsam analysiert werden, erreicht werden.
Prozess/ Stand
Seit Juli 2025 werden die Massnahmen, die im Rahmen der Workshops zum Thema Reiseplattformen definiert wurden, weiterverfolgt. Dazu gehören insbesondere die Anpassungen der Richtlinie betreffend Dienstreisen durch die Universitätsleitung sowie die Buchungserleichterung durch ein Online-Tool. Letzteres wurde an die Business-Analyst:innen der ID übergeben.
Das Projekt kann im Rahmen von F4F als abgeschlossen betrachtet werden (Frühjahr 2026).
Stärkung der Studiengangsleitung
Ausgangslage
Um ihrem Anspruch auf ausgezeichnete Lehre gerecht zu werden, steht die Universität vor Entwicklungsbedarf im Hinblick auf Herausforderungen wie Digitalisierung, K.I., oder Internationalisierung. Die Supportstellen rund um die Lehre bieten Unterstützung an, stellen aber immer wieder fest, dass Informationen nicht nahtlos bei der Zielgruppe ankommen. Auch fehlt ein Feedback-System und es gibt Potenzial bei der Koordination der Prozessen im Rahmen der Studienprogramme.
Ziele/ Ergebnisse
Das Projekt "Stärkung der Studiengangsleitungen" hat ein erstes Informations- und Kontaktnetz zwischen dem VRL und den Fakultäten geschaffen. In einem nächsten Schritt werden Bedarfsanalysen mit Hilfe von Interviews vorgenommen. Diese und weitere Massnahmen wurden in die Aufgabenportfolios der Supportstellen integriert und werden nicht mehr als Projekt unter dem Dach Fit for Future weitergeführt. Informationen zu Ergebnissen aus den Bedarfsanalysen und daraus abgeleitete Massnahmen werden nach Abschluss der Vorhaben bei den Projektinformationen zu finden sein (z.B. EASE: Educational Academic Staff Empowerment).
Das Projekt kann im Rahmen von F4F als abgeschlossen betrachtet werden (Frühjahr 2025).
